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Pumpkin-Spice-Latte und ein Puppenspieler

Kaffee geht immer. Zu jeder Tages- und zu jeder Jahreszeit. Espresso, Kaffee mit ’nem Schluck Milch, Latte Macchiato… WIE das Koffein zu mir kommt, ist mir recht egal – gut muss er nur sein, der Kaffee. Wenn er nicht gut ist, trinke ich halt Tee.

Und manchmal reicht „normaler“ Kaffee irgendwie nicht, da möchte man einen Kaffee mit „mehr, mehr, mehr“. Gerade jetzt im Herbst, steht ja die Wohlfühl- und Genießerküche ganz oben auf dem Programm. Und das gilt natürlich auch an der Getränkefront. Darum habe ich mich mal am legendären Pumpkin-Spice-Latte versucht. Hochgelobt von allen Starbucks-Liebhabern, habe ich den dort ehrlich gesagt noch nie probiert, jetzt aber selbst eine waaaaaahnsinnig leckere Variante gezaubert.
Schmeißt den Ofen an, ihr Lieben, wir bringen den Kürbis in den Kaffee.
(Halloween-Hinweis: ganz unten gibt’s noch eine gruselige Film-Empfehlung zur Feier des Tages 😉 )

Ihr könnt bestimmt auch Kürbispüree kaufen (ich hab es allerdings noch nirgendwo entdeckt), aber das ist auch easypeasy selbst gemacht.

Kürbispüree

1 kleiner bis mittelgroßer Butternuss- oder Muskatkürbis

Den Kürbis halbieren und entkernen (Kerne könnt ihr wunderbar aufbewahren und rösten – hier erklärt der Jamie wie das geht.) Die Kürbishälften auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen (200°C) ca. 45-60 Minuten backen, bis das Kürbisfleisch weich ist.

Aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und mit einem Esslöffel das Kürbisfleisch von der Schale kratzen. Das Kürbisfleisch in einen Mixer geben und ordentlich mixen, bis eine glatte Masse entstanden ist.

Für den Pumpkin-Spice-Sirup braucht man „nur“ 100 Gramm des Pürees. Den Rest kann man wunderbar einige Tage im Kühlschrank aufbewahren. Damit könnt ihr dann kreativ werden: als Saucenbasis zu Pasta oder Gemüsepfannen geben, mit Salz, Pfeffer und Olivenöl abschmecken und als Brotaufstrich verwenden oder als Herbst-Burger-Komponente (wir haben einen Burger mit Rotkohl und Kürbispüree gebaut…Mhmm…Knaller!).

Und jetzt kommen wir zum Hauptakteur dieses Posts… dem Pumpkin-Spice-Sirup!

Pumpkin-Spice-Sirup
250 ml Wasser
250 gr Zucker
100 gr Kürbispüree
1 TL Zimt
1 TL Muskat
1 TL Kardamom
1 TL Ingwer

Wasser und Zucker köcheln lassen bis sich der Zucker gelöst hat. Das Kürbispüree einrühren und 10 Minuten köcheln lassen. Die Gewürze rein und ca. weitere 10 Minuten köcheln lassen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. In Flaschen abfüllen. Tadaaaaa… fertig 😉

Pumpkin-Spice-Latte
250 ml Milch
2 Espressi
1 Schluck Pumpkin-Spice-Sirup
etwas geschlagene Sahne

Jetzt macht ihr euch einen Latte-Macchiato mit einem doppelten Espresso und gebt einen guten Schluck Sirup rein – je nach Geschmack ist der Schluck größer oder kleiner 😉 Meiner war riiiieeeesig… Etwas geschlagene Sahne rein, Kakaopulver drüber… und genießen.

Für die Deluxe-Schoki-Pumpkin-Spice-Latte-Variante.
zusätzlich
3 Stückchen Zartbitter-Schokolade
1 TL Backkakao

Erwärmt 250 ml Milch, gebt die Zartbitterschoki und den Backkakao hinein und löst diesen in der Milch. Ab in ein Glas, Espressi drauf, Sirup rein, Sahne drauf… Oh, du wunderbarer Herbst, so kann es bleiben!

So, das waren aber nun genug Rezepte für einen Post… jetzt gibt’s noch die versprochene Filmempfehlung oder: Was hat es eigentlich mit dem Puppenspieler aus der Headline auf sich…

Ja, heute ist Halloween – und das höchste der Gefühle ist da bei mir der Kürbis im Kaffee 😉
Aber bei der Überlegung, wie dieser Post dem heutigen Tag doch noch gerecht werden kann, habe ich mich an ein wunderbar schaurig, gruseliges Marionetten-Splatter-Filmchen erinnert, das mein lieber Studienkollege Florian Moch vor einigen Jahren produziert hat.

Seit Florian als Fünfjähriger seine ersten, einfachen Marionetten gebastelt hat, hat ihn die Leidenschaft dafür nie wieder losgelassen. Wir haben uns im Theaterwissenschaftsstudium in Berlin kennengelernt und mittlerweile ist er seit 2011 im Ensemble der „Augsburger Puppenkiste“ *kreeeeisch da kommen Kindheitserinnerungen hoch*. Dort arbeitet Florian als Regisseur, Autor, Bühnen- und Kostümbildner sowie Puppenbauer und -spieler in verschiedenen Projekten. Zuletzt hat er den „Zauberer von Oz“ inszeniert, die Bühnenfassung geschrieben, Puppen und Kostüme gemacht sowie das Bühnenbild entworfen.

2008 entstand dann sein erster Marionetten-Film „Splettrhex“. „Splettrhex ist ein ganz unkonventioneller Marionetten-Kurzfilm: ein morbides Gruselmärchen, ein Puppen-Splatterfilm, versehen mit einer Portion Comedy.“

Hier gibt’s alle Infos zu Florian und zum Splettrhex-Film. Und hier gehts zum Film. (Teil 1, Teil 2, Teil 3) Aber Achtung… der ist nix für Kinder 😉

Happy Halloween, ihr Lieben!

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